Ausstellung: invisible borders
Die Ausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“ stellt mit Installationen, Architekturmodellen, Audiodokumenten und Videoperformances das Thema Grenzen und Raumkontrolle im Zusammenhang der Residenzpflicht dar. Die Residenzpflicht verbietet Asylsuchenden und ‘Geduldeten’, den ihnen zugewiesenen Landkreis ohne vorherige Erlaubnis der zuständigen Ausländerbehörde zu verlassen. So werden für eine Gruppe Menschen Grenzen geschaffen, die für Unbeteiligte meist unsichtbar bleiben.
Bei einem Brandanschlag auf das Haus der Demokratie in Zossen im Januar dieses Jahres wurde auch die Ausstellung ‘Invisible Borders’ fast völlig zerstört. Nach einer halbjährigen Planungs- und Aufbauphase ist sie nun erneuert und erweitert wieder zu sehen.
Nach ihrer Eröffnung im Berliner Haus der Demokratie im Juli, besucht die Wanderausstellung
ab dem 18. Oktober 2010 Frankfurt an der Oder. Bis zum 23.10. ist die Ausstellung in dem Gräfin-Dönhof-Gebäude ( Karte ) der Viadrina zu sehen. Ab dem 25.10. befindet sie sich bis zum 4. November im Auditorium Maximum (im Vorraum der Mensa).
Als nächste Stationen folgt Cottbus. Im kommenden Jahr 2011 soll die Ausstellung nach Köln, München, Luckenwalde, Zossen, Frankfurt und Hamburg reisen.
www.invisibleborders.de



